Diese Burgruine oder oberes Schloss genannt, hatte seit dem 12. Jhd. viele Besitzer bis 1453 Jos Humpiß ganz Ratzenried, Burg und 25 Höfe,  für 5800 Gulden erwarb. Dessen Söhne Jos und Jakob erhielten vom Kaiser den Adelstitel und nannten sich von Ratzenried. Der jüngere der beiden erbaute das untere Schloss, währen der ältere, Jos, die Burg für 11.000 Gulden renivierte und zur größten Burg im Allgäu ausbaute. 220 Meter in der Länge und 75 Meter in der Breite maß das dreigeteilte Schloss mit seinen 3 Zugbrücken. Über 120 Jahre thronte das stolze Anwesen über dem Allgäu bis die Schweden 1632 kamen.
Der damalige Besitzer Wolfgang von Ratzenried floh in die Schweiz und die Burg wurde zerstört. Nach dem Schaden von circa 100.000 Gulden, wurde die Burg nicht repariert und verfiel nach und nach. Viele Häuslebauer der Umgebung bedienten sich an dem kostenlosen Steinen. Jetzt wurde die Burg so in Stand gesetzt, damit einem weiteren Verfall Einhalt geboten wird.

Bildertour oberes Schloss Ratzenried

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