USA Reisen

Was Reisen angeht, bin ich ein Spätberufener. Ein Freund gab mir 2015 den Anlass, meine erste USA-Reise als Motorrad-Tour zu erleben. Seitdem hat mich das Reisefieber gepackt und viele tausend Eindrücke und Photos sammelten sich bei mir.

Ich möchte Euch einladen, mit mir diese Reisen nachzuerleben. Ich denke, ich habe sie so einfach strukturiert und zusammengefasst, dass Ihr Appetit bekommt, meinen Spuren zu folgen. Auf dem Orts-Link gelangt Ihr zum jeweiligen größeren Ort, auf dem Link der Regionen zur gesamten Regionsübersicht mit Verlinkungen zu allen von mir in Bild und Videos dokumentierten Orten und Reiseabschnitten.

 

Erste Reise 2015 (5.500 km):

Wir flogen nach Kalifornien ins schöne San Franzisko und fuhren die Route No.1 über Monterey bis Los Angeles. Weiter ging es über den Lake Elsinore und dem Mountain Center in San Jacinto Park  nach Palm Springs. (Teilmap 1) Von dort aus fuhren wir weiter in den Jushua Tree Nationalpark. In Amboy stießen wir auf die Route 66, der wir mit einem Abstecher nach Laughlin in Nevada sowie Bullhead City Arizona und über Oatman, Kingman, Hackberry, Seligman bis nach Williams folgten. (Teilmap 2) Dann kam der Grand Canyon und weiter ging es über Cameron in das Monument Valley. In Utah folgten wir der Straße über Mexican Hat, Hanksville zum Capitol Reef nach Torrey (Teilmap 3). Durch Escalante ging es zum Bryce Canyon und weiter zum Zion Nationalpark. Las Vegas in Nevada besuchten wir und von dort aus das Death Valley in Kalifornien. Wir übernachteten im Longhorn im Amargosa Valley. (Teilmap 4) Durch das Death Valley hindurch fuhren wir nach einem Besuch des Mount Whitney an Bishop vorbei, an der Sierra Nevada und Mammoth Lakes  entlang, bis wir den Yosemite Nationalpark erreichten. Von dort ging es über die Goldgräberstädte , wie zum Beispiel Murphys, und den Big Trees zurück nach San Franzisko (Teilmap 5). (privat)

Zweite Reise 2016 (4.500 km):

Wir starteten in Los Angeles und fuhren wieder mit Motorrädern über Idyllwild nach Palm Desert und weiter über den Salton Sea bis nach Brawley. Wir besuchten die Algodones Dunes und Salb City mit dem Salvation Mountain. Wieder am Salton Sea entlang ging es über den Painted Canyon zum Joshua Tree National Park und weiter bis nach Amboy zur Route 66. (Teilmap 1) Dieser folgten wir wie letztes Jahr nach Oatman Arizona durch Kingman, Hackberry, Grand Canyon CavernsSeligman, Williams und erreichten den Grand Canyon. (Teilmap 2) Dieses Mal fuhren wir aber weiter über Cameron zum Marble Canyon, zum Horseshoe Bend und besichtigten in Page den oberen Antelope Canyon. Nach dem Navajo National Monument erreichten wir das Monument Valley in Utah. Über das Gods Valley und den Highway 95 nach Bullfrog. (Teilmap 3) Von dort ging es nach Moab zum Arches Nationalpark und dann über die Red Cliffs zum Kobold-Tal nach Hanksville. (Teilmap 4) Über das Capitol Reef, Escalante, den Bryce Canyon, den Zion Nationalpark, alle in Utah, und das Valley of Fire in Nevada ging es nach Las Vegas. (Teilmap 5) Diese Stadt des Glamours verließen wir, um ins Death Valley nach Kalifornien zu fahren, das wir bis nach Ridgecrest durchfuhren. Dann erreichten wir wieder Los Angeles (Teilmap 6). (privat)

Dritte Reise 2017 (6.400 km):

Dieses Mal ist Las Vegas in Nevada der Startpunkt einer Reise mit einem geländegängigem Cadillac. Der erste Abstecher führte uns gleich für 2 Tage in Death Valley nach Kalifornien. Übernachtet haben wir jeweils im Amargosa Valley. (Teilmap1) Von dort ging es zurück an Las Vegas vorbei in den Lake Mead Nationalpark bis nach Saint George in Utah, wo wir uns den Snow-Canyon einverleibten. Jetzt führte uns die Route über den Zion Nationalpark, den Coral Pink Sanddunes nach Kanab. Diesmal besuchten wir das North-Rim des Grand Canyons in Arizona und fuhren weiter über den Marble Canyon, Horseshoe Bend nach Page, wo wir den unteren Antelope Canyon ansahen. (Teilmap 2) Von Page aus wagten wir unsere erste Staubstraße, die Cottonwood Road in Utah, zum Kodachrome Basin State Park und weiter nach Escalante. Von hier aus ging es weiter nach Boulder und über die nächste Staubstraße, den Burr Trail nach Bullfrog. Von hieraus nahmen wir nicht die Fähre, sondern fuhren die Schleife Richtung Hanksville über den Highway 95 in das Valley of God und weiter zum Monument Valley bis nach Kayenta. (Teilmap 3) Über Kayenta in Arizona ging es nach Four Corners und nach Cortez in Colorado. Von hieraus führte uns der Weg über den Newspaper Rock, die Nationalparks Canyonland Needles, Canyonland und Arches  nach Moab in Utah (Teilmap 4) und weiter durch die Red Cliffs über den Colorado Nationalpark nach Grand Junction nach Colorado. Nach Grand Mesa und dem Gunnison Nationalpark  erreichten wir Ouray in den Rocky Mountains. Durch die Berge hindurch ging es über Silverton nach Durango, sowie nach Farmington in New Mexico, das den Ausgangspunkt für einige Abstecher zur Chaco Culture, Canyon de Chelly und Bisti  darstellte. (Teilmap 5)  Dann zog es uns über den Jemez Mountain Trail nach Santa Fe, wo wir auf die Route 66 stießen, der wir über El Malpais, El Morro nach Gallup folgten. Von dort ging es über die Painted Desert, Pertrified Forrest, Holbrook nach Flagstaff, Seligman, Hackberry bis Kingman. Von dortaus erreichten wir wieder Las Vegas (Teilmap 6). (privat)

 

Vierte Reise 2018 (10.500 km)

Gestartet wurde diese 10.500 Kilometer lange Tour aus New Orleans in Louisiana. Auch das Mississippi-Delta wurde besucht.

Von dort ging es zu den Plantagen am Mississippi und weiter nach Baton Rouge, der Hauptstadt Louisianas. Nach einem  Abstecher in die mpfe, der mir viele Vogelaufnahmen bescherte, ging es weiter nach Houston in Texas, wo das alte Schlachtschiff USS Texas vor Anker liegt. (map1)

In Texas verlief die Route weiter über Galveston und auf dem Bluewater Highway zum Aransas Nation Wildlife Refuge bis zum Padre Island bei Corpus Christi mit dem alten Flugzeugträger, der USS Lexington. (map2)

Weiter ging es nach San Antonio mit dem berühmten Alamo und dem River Walk. Von San Antonio aus ging es zu den Natural Bridge Cavern und weiter über New Braunfels nach Luckenbach, wo die Seele der Countrymusik liegt. Von Fredericksburg verlief die Route über Del Rio, dem Seminole Canyon zum Nationalpark Big BendAm Rio Grande, direkt an der mexikanischen Grenze führte der Weg über das Fort Davis zum McDonald Observatorium (map3).

Die Reiseroute verläßt nun kurz Texas und führt nach New Mexico zu den Höhlen von Carlsbad. Hoch hinauf auf 2600 Meter geht es zum Touristenort Cloudcroft und wieder hinunter zum National Monument White Sand. Abends kann man mit einem letzten Abstecher nach Texas von den Scenic Route El Paso von oben genießen. (map4)

Jetzt geht es endgültig in New Mexico weiter. Das erste Ziel sind die Gila Cliff Dwellings, wo die Ureinwohner der USA in Höhlen lebten. (map5)

Über Silvercity geht es zum Fort Bowie nach Arizona und von dort zu den außergewöhnlichen Felsen des Chiricahua-Parks.

Zu den Minenstädten Bisbee und Tombstone mit gewalttägiger Vergangenheit geht es immer tiefer in die Sonora Wüste. Auf dem Weg über Tuscon mit einem Flugzeugfriedhof und dem Saguara-Nationalpark führt der Weg zu den Organ-Pipes.

Ab jetzt geht die Route Richtung Norden über den Watson Lake zum bei Sedona gelegenen Slide Rock Statepark. Auf der Route 66 fahren wir zum Walnut-Canyon und weiter zu den Wupatki Ruinen. Durch die Painted Desert geht es zum Marble Canyon und bei Page zum horseshoe bend

und Antelope Canyon.Am Lake Powell überschreiten wir die Grenze zwischen Arizona (map6) und Utah. 

Nun geht es in Utah weiter. Als ersten sahen wir die Wüste bei Big Water und die Toadstool Hoodoos. Dann fuhren wir die staubige Cottenwood Road nach Escalante. Dort besichtigten wir wieder einen Teil der hole in the rock road und fuhren den wunderschönen Scenic Drive bis Boulder. Von Escalante geht es zum Bryce Canyon, dieses mal mit Marsch durch den Canyon. Vom Bryce Canyon fuhren wir nach Kanab, von wo aus wir die Nordseite des Grand Canyon bereisten. Wie kann es anders sein, als dass es dann nach Las Vegas ging. (map7)

Die Route ging nach Kalifornien über das Death Valley weiter nach Lone Pine. In Richtung San Franzisko besuchten wir den Sequoia Nationalpark und machten einen Abstecher zur Route Number 1 mit den Seehunden und einer Zebraherde, bvor wir unsere Reise in San Franzisko beendeten. (private Bilder)

 

Fünfte Reise 2019

Im August 2019 flogen wir von München nach Seattle im Bundesland Washington, um eine 18 tägige Rundreise durch den Nordwesten der USA mit einer Länge von 4900 Kilometer zu starten. Nach einer Besichtigung von Seattle ging es erst mal Richtung Süden zum Mount Rainier unserem ersten beeindruckenden Vulkan der Kaskadenkette.

Von Olympia, der Hauptstadt von Washington besuchen wir die Regenwälder der Halbinsel des Mount Olympic im Olympic Nationalpark mit den schroffen Küsten und den Regionen Fork, Sol Duc und der Hurrican Range bei Port Angeles.

Über die Insel Whidbey geht es dann Richtung Norden zum North Cascades National Park bis Winthrop einem Wildwest Dorf und zur Expostadt Spokane. Durch das bergige Hinterland der Kaskadenkette besuchen wir die Goldgräberstadt Republic im Ferry County, den Diamond Lake und die Kootenai Wasserfälle.

Dann erreichen wir den Glacier Nationalpark im Bundestaat Montana und streifen durch die Rocky Mountains.

Entlang des Clearwater Rivers betreten wir den Bundesstaat Idaho und rasten im schweizer Kloster St. Gertrude bevor wir nach Whitebird in einem Refugium übernachten, das einem begeisterten Jäger gehört. Entlang des Salmon Rivers geht es durch tiefe Schluchten zum McCall Lake und über den Payette River an Boise vorbei zum Snake River, der Grenze zum Bundesstaat Oregon. Der beeindruckende Hells Canyon lädt uns zum Verweilen ein.

In Oregon folgen wir ein Stück dem Orgeon Trail und gelangen nach Baker City, wo wir zufällig auf ein Oldtimer-Treffen stießen. Dann geht es in die Blue Mountain zum Goldgräberort Sumpter und ins John Day River Tal, wo wir die drei Regionen des John Day Fossil Bed National Park besuchten, bevor wir Madras erreichten.

Von Madras geht es Richtung Norden vom Vulkan Mount Hood und zum Columbia River bis nach Portland. Nach einem Abstecher an die Pazifikküste Oregons geht es durch das Mündungsgebiet des Columbia Rivers wieder Richtung Norden zum erst kürzlich ausgebrochenen Vulkan St. Helens und wieder zurück nach Seattle. Beim Rückflug verabschiedet uns der Mount Rainier, der über Seattle thront.

 

Tags:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.