Waal

An der Quelle des Flusses Singold, der bis Augsburg fließt liegt der Markt Waal in der Nähe der Stadt Buchloe. (map) 754 n.Chr. findet man den Ort Waal erstmals in einer Urkunde im Kloster Ottobeuren, davor dürfte er zum Kloster Stöttwang gehört haben. Das bis heute geltende Marktrecht erhielt er 1444 von Kaiser Friedrich dem III. Es gibt zwei Kirchen, die Kirche St. Nikolaus, die im alten Dorfkern liegt und die Kirche St. Anna aus dem 14. Jdh., die neben dem Schloss in der neuen Ortsmitte liegt. Während der Pestzeit entwickelte sich in Waal Kreuzspiele, ab 1791 zu richtigen Passionsspielen mit bis zu 160 Darstellern.

Die heutige Filialkirche St. Nikolaus wurde wahrscheinlich schon im frühen Mittelalter errichtet, wobei das Langhaus und der Chor aus dem 15. Jdh. stammt. Sie steht an der Quelle der Singold.

St. Anna ist eine klassische neugotische Hallenkirche, die bis 1979-1982 renoviert wurde. Sie entstand aus der Schlosskapelle.

Im 12. Jhd. bewohnten die Ritter de Wale eine Burg, die im Städtekrieg zerstört wurde. Das Schloss in Waal wurde von unterschiedlichsten Adelsgeschlechtern bewohnt, im 14. Jhd. von den  Ritter von Freiberg mit dem Marktrecht und der Gerichtsbarkeit. 1820 kaufte Erwein von der Leyen, einem Adelsgeschlecht von der Mosel das Schloss. Sie bauten eine Sägewerk auf und leben bis heute auf dem Schloss in Waal.

Der Gasthof zur Post beginnt seine Geschichte 1808 und war auch Posthalterei.

Bildertour

Tags:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.